KW 3 2018
RE-ACT am Gymnasium Thomaeum
Kempen

Projektdokumentation:

„RE-ACT“ am Thomaeum

Am Morgen des 15.01.2018 wurden die großen Transportkisten mit dem Ausstellungsmaterial wie vereinbart bei uns am Thomaeum angeliefert. Dank der tatkräftigen Hilfe der Klasse 9a war dann auch der Aufbau im PZ schnell erledigt und so konnte die Ausstellung „RE-ACT“ wie geplant ab Dienstagmorgen, 8.00 Uhr, besichtigt werden. Im Laufe der nächsten Tage haben dann alle Thomaeerinnen und Thomaeer und andere Interessierte die ansprechend gestalteten Ausstellungstafeln im Rahmen des Unterrichts oder auch noch in den Pausen studieren können. Anhand von QR-Codes und einer Ralley sowie zusätzlichen Rechercheaufgaben konnten viele weitergehende Informationen erarbeitet und anschließend diskutiert werden. Nicht nur die erschreckenden Bilder und Zahlen, die bei vielen Kindern und Jugendlichen für echtes Entsetzen sorgten (z.B. die unvorstellbar riesige Zahl der täglich benutzten Coffee-To-Go-Becher, das extrem hohe und vom eigenen Kaufverhalten abhängige Müllaufkommen, die für unseren Lebensstil unglaublich große Fläche täglich gerodeten Regenwaldes, ...), sondern auch die in den jüngeren Jahrgängen durchgeführte Wasser-Staffel, die den enorm hohen Wasserverbrauch bei der Produktion von Baumwollkleidung verdeutlichen sollte, hat viele aufgerüttelt und zum weitergehenden Nachdenken und Hinterfragen des eigenen Handelns angeregt. In dieser Ausstellung wurden aber nicht nur vielfältige Informationen geliefert und erschreckende Fakten aufgezeigt, sondern es wurden auch viele gute Beispiele präsentiert, die zeigen, wie man Ressourcen nicht noch mehr verschwenden, sondern stattdessen sogar aktiv schonen kann und zum Nachmachen einladen. So konnten in zahlreichen Gesprächen, auch noch lange nach dem Abbau der 10 Ausstellungstafeln, mit den kleinen und großen Ausstellungsbesuchern viele tolle Ideen und Vorschläge entwickelt werden, wie wir als Schule gemeinsam in Zukunft etwas zu diesem wichtigen Thema beitragen können (z.B. die Verpflegung in der Mittagspause durch eigene Kochaktionen ergänzen; die Verwendung von unnötigem Papier im Unterricht begrenzen; den Gebrauch von Plastiktrinkflaschen reduzieren; das Verpacken der Pausenbrote optimieren; den Umgang mit Müll und der Mülltrennung verbessern; das eigene Kaufverhalten verändern; den Umgang mit Dingen, die man nicht mehr braucht oder die defekt sind, verändern; den Schulweg umweltfreundlicher gestalten; das Einrichten einer Bücher-Geschenke/ Tausch-Box, ….). Jetzt müssen diese Ideen nur noch weiter entwickelt und in die Tat umgesetzt werden.

Impressionen